Was für ein Feministischer Streik 2026!

Unter dem Slogan "wer wegschaut, macht mit. Verantwortung tragen, jetzt!" riefen wir zum diesjährigen Feministischen Streiktag in Luzern auf. 
Bereits am Nachmittag versammelte sich eine grosse Menge von Personen im Vögeligärtli. Sie schrieben Postkarten, informierten sich bei den Ständen der anwesenden Organisationen, hörten gebannt dem Poetry Slam von Simine zu, führten Gespräche oder genossen einfach nur den friedlichen Streiktag mit einem Eiskaffee auf der Wiese. 
Ab etwa 15 Uhr trafen immer mehr Leute ein, das Vögeligärtli füllte sich mit Menschen, welche sich für die Demo bereit machten. 
Etwas nach 16 Uhr bewegte sich der Demozug in Richtung Sempacherstrasse. Von da an nahmen wir die Stadt ein mit unserer lauten, bunten, hässigen Demozug und skandierten unsere Anliegen mit den Parolen in die Strassen. 
Trotz brütender Hitze nahmen es sich die Teilnehmenden nicht, den empowernden, wütenden und aufklärenden Reden zu lauschen. Diese verursachten bei uns Teilnehmer*innen und hoffentlich auch bei einigen Passant*innen Kopfschütteln, Gänsehaut, Buuuh-Rufe, teilweise auch Tränen aber auch viel Applaus und zusprechende Worte. 
Beim letzten Stopp an der Hofkirche sangen wir in Gedenken an alle die FINTA*Personen, welche Opfer von Femiziden sind, mit dem Lied "Cancion Sin Miedo" und einer anschliessenden Schweigeminute. Diese machte betroffen, traurig aber auch wütend. Mit dieser Wut machten wir uns nochmals auf den letzten Abschnitt der Demo Richtung Pavillon, wo wir zum letzten DJ-Set nochmals unsere ganze Wut austanzen konnten. 

Wir sagen DANKE an alle Personen, welche mit uns am 14. Juni die Stadt Luzern eingenommen haben und DANKE an alle Helfenden, welche das erst ermöglicht haben! 

Im Demobüechli kannst du alle Reden nochmals nachlesen, dort findest du auch die diesjährigen Forderungen. 

Würdest du dich gerne beim Feministischen Streik mitmachen? Dann trage dich bei "Mach mit!" ein!